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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 3 Hydrologie, oder: Die Gewässer Lateinamerikas
 up 3.2 Limnologie: Die Binnengewässer Lateinamerikas
 up 3.2.1 Die Flüsse Lateinamerikas
 up 3.2.1.1 Sedimentführung
 up 3.2.1.1.2 Schwarzwasserfluss

3.2.1.1.2.1 Rio Negro

Der Rio Negro ist einer der wichtigen und wohl auch bekanntesten Nebenflüsse des Amazonas. Er entspringt als Río Guainía im Südosten von Kolumbien, fließt zuerst nach Osten, wobei er einen Teil der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela bildet, dann in südlicher Richtung nach Brasilien und schließlich nach Südosten, bis er nach etwa 2bei Manaus in den Amazonas mündet. Auf brasilianischem Gebiet verästelt er sich in viele Arme (Überschwemmungsgebiete). Seine größten Nebenflüsse sind der Uaupés und Rio Branco. Der Brazo Casiquiare (Bifurkation) verbindet den Rio Negro mit dem Orinoco. Der Fluss erhielt seinen Namen aufgrund seines schwarzen, durch Humussäuren gefärbten klaren Wassers. Das schwarze Wasser des Río Negro kann noch viele Kilometer nach der Einmündung in den Amazonas von dessen milchigen Fluten unterschieden werden.

Schwarzwasserfluss
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