José Cardús sprach in seinem Buch „Las Misiones franciscanas entre los infieles de Bolivia“ Empfehlungen aus, die dazu führen sollten, den relativ hohen Entwicklungsstand der Missionen von Guarayos zu halten bzw. eine positive Fortentwicklung zu ermöglichen. Der „intellektuelle“ und „religiöse“ Bereich waren ihm ein besonderes Anliegen. Nach Cardús war es notwendig, dass die Prinzipien der Moral und der Religion in den Guarayos tief verankert würden. Nur dadurch wären sie nämlich imstande, mit den materiellen Annehmlichkeiten in der „richtigen“ Art und Weise umzugehen. Da gerade auf dieser Ebene noch viel Arbeit geleistet werden müsste, lehnte Cardús eine Säkularisierung der Missionen ab. Der Reduktionsverbund sollte daher noch nicht aufgelöst werden, vielmehr sollten sich die Patres verstärkt um eine religiöse und moralische Erziehung der Guarayos kümmern.
Auch in materieller Hinsicht stellte Cardús Mängel fest. Daher sprach er auch Empfehlungen aus, die diesen Bereich betrafen. |