Logo
Jahrestagung der ARGE Österreichische Lateinamerika-Forschung 2002
Lateinamerika und Europa - Verflechtungen und Wechselwirkungen

Österreichisches Lateinamerika-Institut
Home
Sitemap
Vorherige
Nächste
 up 7 Hypertexte
 up 7.4 Getraud Sanin: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Josè Cardús und die Franziskanermissionen in Guarayos (Bolivien), 1883 – 1921.
 up 7.4.1 Die Missionen von Guarayos bis um 1880

7.4.1.1 Die Tieflandstämme

Das bolivianische Tiefland umfasst die Departamentos Pando, Beni und Santa Cruz, damit fast zwei Drittel der Landesfläche Boliviens, die 1.098.581 km2 beträgt. Das Gebiet wird oft auch als „Oriente“ bezeichnet. Im Gegensatz zum Hochland ist es sehr dünn besiedelt, Teile sind bis heute unerschlossen.


Übersichtskarte Bolivien

Die größte Bevölkerungsgruppe Boliviens bilden die „Indianer“ (42,3 %), innerhalb derselben nehmen die Tieflandstämme aber nur einen schwindend kleinen Anteil aus. Den beiden großen indigenen Bevölkerungsgruppen im Hochland, den Aymaras und den Quechuas, stehen im Tiefland ca. 20 unterschiedliche indigene Gemeinschaften gegenüber, die nur 1 % der Gesamtbevölkerung Boliviens bilden. Viele indigene Gemeinschaften des Tieflandes sprechen eigene Sprachen, die insgesamt ca. neun verschiedenen Sprachfamilien angehören.

 down 7.4.1.1.1 Guarayos
Hilfe Seitenanfang
Home Sitemap Suche Bilder Vorherige Nächste

Letzte Aktualisierung dieser Seite:
Öffne externe Links in neuem Fenster?

© Copyright "Lateinamerika-Studien Online"