Durch vermehrte Lohnarbeit von Frauen werden traditionelle Nahrungsmittel verdrängt und bringen erhebliche Veränderungen der Eßgewohnheiten mit sich (Kaller-Dietrich 1998: 35).
- In Oaxaca werden durchschnittlich 76,36% der Einkommen für Lebensmittel aufgewendet (Acosta Córdova/Pérez 1998: 7).
- Allein an der Costa sind 25,9% der Bevölkerung unterernährt (Matías 1998: 19).
Auch Trinkwasser bildet einen wichtigen Faktor in der Überlebenssicherung in Mexiko, denn die im Wasser aus öffentlichen Brunnen enthaltenen Bakterien verursachen schwere und chronische Infektions- und Durchfallserkrankungen. Dehydration als eine Folge davon ist eine der größten Sterbeursachen für Kinder bis zu 6 Jahren in Mexiko (Murphy/Stepick 1991: 50f.). |