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Jahrestagung der ARGE Österreichische Lateinamerika-Forschung 2002
Lateinamerika und Europa - Verflechtungen und Wechselwirkungen

Österreichisches Lateinamerika-Institut
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 up 7 Hypertexte
 up 7.2 Bettina Nagl: “Eso es de lo que vengo viviendo, vivir trabajando.“ Die Lebensgeschichte einer mexikanischen Frau anhand eines narrativ-biographischen Interviews, durchgeführt in Puerto Ángel, Oaxaca, Mexiko.
 up 7.2.6 Sozialpolitische Einrichtungen, Alleinerziehende Mütter und Kinder

7.2.6.2 Lebensmittel und Trinkwasser

Chana beim Einsalzen von barilete

Durch vermehrte Lohnarbeit von Frauen werden traditionelle Nahrungsmittel verdrängt und bringen erhebliche Veränderungen der Eßgewohnheiten mit sich (Kaller-Dietrich 1998: 35).

  • In Oaxaca werden durchschnittlich 76,36% der Einkommen für Lebensmittel aufgewendet (Acosta Córdova/Pérez 1998: 7).

  • Allein an der Costa sind 25,9% der Bevölkerung unterernährt (Matías 1998: 19).

Auch Trinkwasser bildet einen wichtigen Faktor in der Überlebenssicherung in Mexiko, denn die im Wasser aus öffentlichen Brunnen enthaltenen Bakterien verursachen schwere und chronische Infektions- und Durchfallserkrankungen. Dehydration als eine Folge davon ist eine der größten Sterbeursachen für Kinder bis zu 6 Jahren in Mexiko (Murphy/Stepick 1991: 50f.).

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