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Jahrestagung der ARGE Österreichische Lateinamerika-Forschung 2002
Lateinamerika und Europa - Verflechtungen und Wechselwirkungen

Österreichisches Lateinamerika-Institut
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 up 7 Hypertexte
 up 7.3 Ralf Kronberger: Die europäische Wirtschafts- und Währungsunion, ein geeignetes Modell für Mercosur?

7.3.5 Traditionelle Ansätze

Faktormobilität (Mundell, 1961): Im Mercosur herrschen asymmetrische Schocks und niedrig korrelierende Konjunkturzyklen vor. Alternative Anpassungsinstrumente wie geringe Lohnflexibilität, niedrige intra-regionale Migration, (zu) mobiles Kapital fehlen. Gemäß des Mundellschen Ansatz bildet Mercosur kein optimales Währungsgebiet.

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Offenheit einer Volkswirtschaft (McKinnon, 1963): Die intra-regionale Handelsverflechtung ist im Mercosur im Vergleich zur EU sehr niedrig. Gemäß des McKinnon-Ansatz bildet Mercosur kein optimales Währungsgebiet.

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Diversifizierung einer Volkswirtschaft

(Kenen, 1967): Sie ist in den Mercosurstaaten tendenziell niedrig. Es herrscht eine relative hohe Abhängigkeit von der Produktion und dem Handel mit den Commodities. Gemäß dem Kenen-Ansatz bildet Mercosur kein optimales Währungsgebiet.

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