Die zweite Konzpetualisierung sieht Macht als verfestigte soziale Beziehungen, als eine Struktur, in der die Einzelnen einzig Spielbälle sind, die ein Schicksal zu erdulden haben. Das Kapital ist ein gesellschaftliches Verhältnis, das den Raum für die Transformation und Gestaltung sozialräumlicher Polarisierung wesentlich strukturiert. Das Kapital beschränkt Handlungsmöglichkeiten, determiniert aber Handlungen nicht vollständig und bedarf sogar zu seinem Fortbestehen dem Handeln freier Menschen. In diesem Widerspruch wurzelt eine weitere Quelle der Instabilität sozialräumlicher Ordnungen. |