Die Machtmechanik sieht Macht in einer Menge an Ressourcen begründet, über die Einzelne und Organisationen verfügen. Wer viel hat, kann Anderen ein bestimmtes Verhalten aufzwingen. Gegenmacht als mechanisches Konzept bedeutet ebenso die Ausübung von Macht durch MachthaberInnen als den Widerstand gegen ebendiese. Es ist dies eine dualistische, d.h. nicht-dialektische und damit stark vereinfachende Sichtweise von Macht. Im Kapitalismus ist die ökonomische von der politischen Macht getrennt, daher gibt es auch einen ständigen Widerspruch zwischen den staatlichen Machthabern und den EigentümerInnen von Kapital, denn es ist keine ausgemachte Sache, dass die Mächtigen kooperieren undsich nicht konkurrenzieren. |