Die Bodenordnung, d.h. die Verfügungsrechte über Grund und Boden und seinen Ertrag, ist für städtische Entwicklung von zentraler Bedeutung. Der Bodenmarkt, d.h. das Angebot und die Nachfrage nach Grund und Boden, bildet in kapitalistischen Marktgesellschaften einen zentralen Mechanismus, mittels dessen Boden in der Stadt verteilt wird. Höhere Nachfrage an zentralen Orten führt zu höheren Bodenrenten und in der Folge zu intensiveren Nutzungen an diesen Standorten (vgl. Maier/Tödtling, 1992: 131). Soziale Ungleichheit kann sich so etwa über Preisunterschiede am Bodenmarkt in sozial-räumliche Polarisierung umsetzen.
Zur Theorie der politischen Ökonomie und den wichtigsten Vertretern http://www.wu-wien.ac.at/inst/vw3/telematik2/telematik.html |