So kommt die Neue Wachstumstheorie, mathematisch argumentierend, zum gleichen Ergebnis wie die Polarisationstheorie: “Durch den kumulativen Wachstumsmechanismus wirken sich Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen langfristig aus, so dass ein einmal erreichter Vorsprung einer Region auf lange Sicht erhalten werden kann” (Maier, Tödtling, 2002: 124). Und auch die wirtschaftspolitische Schlussfolgerung ist identisch: “Damit fällt aber auch die Basis für den – naiven – Glauben an die “heilende” Wirkung des Marktmechanismus weg” (Maier, Tödtling 2002: 122). Vorhersagen über die Entwicklung von Städten werden damit schwierig. Staatliche Politik ist aber erneut bedeutsam für die Gestaltung der Städte.
Die Neue Wachstumstheorie steht dem Keynesianismus näher als dem Neoliberalismus |