Vor rund hundert Jahren, begannen die Bauern in der Sierra neben Mais, Bohnen, Chile, Gemüse und Früchten, auch Kaffee anzubauen. Wegen der Abgeschiedenheit der Dörfer, konnte der Kaffee nur zu einem sehr niedrigen Preis an vorbeikommende Händler verkauft werden. Erst nach dem Eindringen von Holzunternehmen in die Sierra errichtete das Instituto Mexicano del Café (INMECAFE) zentrale Sammelstellen. Der Preis für die Bauern erhöhte sich ein wenig und INMECAFE gab technische Hilfe in Form von Düngemittel oder Geld. Viele Bauern nahmen in dieser Zeit einen Kredit auf, der sie lange später noch sehr belasten würde.
Im Zyklus 1982 / 83 entschlossen sich die Bauern, den Kaffee nach Mexiko Stadt zu schicken, da die dortige Organisation - ARIC - wesentlich höhere Preise zahlte, als INMECAFE. Dieser Schritt stellte sich jedoch als ein sehr mühevolles Unterfangen dar: die Bauern hatten weder Transportmittel, noch erhielten sie sofort nach der Lieferung ihr Geld. Der Weg nach Mexiko Stadt brauchte viel Zeit und einige ‚socios beendeten den Kaffeeanbau. Der Rest der Bauern aber erkannte die Notwendigkeit, sich stärker zu organisieren und zu kapazitiveren. 1983 vereinten sich 17 Dörfer mit ihren ranchos und ejidos und registrierten sich bei den offiziellen Behörden als Union de Comunidades Indigenas (UCI). |