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Kultur, Raum, Landschaft. Fachseminar SS 2003 - Elke Mader und Ernst Halbmayer
 
Studierende des Interdisziplinären Lehrgangs für Höhere Lateinamerika Studien
Österreichisches Lateinamerika-Institut
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 up 2 Weltbild, Mythos und Schamanismus
 up 2.1 Schamanische Visionen und Malerei im Amazonasgebiet - Franziska Schmidtkunz
 up 2.1.5 Die Usko-Ayar-Malschule in Pucallpa
 up 2.1.5.1 Zur Person Pablo Amaringo

2.1.5.1.2 Warum Amaringo sein Dasein als vegetalista aufgab

Aufgrund immer häufig auftretender Kämpfe mit anderen Schamanen, Hexe(r)n, Magier und insbesondere der curandera, die ihre Geister während der Heilungssitzung mit Amaringos Schwester an ihn verlor, entschied er sich 1977 dazu, seine schamanischen Praktiken aufzugeben und niemals mehr Ayahuasca einzunehmen. Ausschlaggebend dafür war, dass er besagte Heilerin mittels seiner spirituellen Kräfte hätte töten müssen. Er wurde sehr böse auf seine Geister, weil sie ihn nicht vor einer solchen Situation geschützt hätten und verwehrte sich, diese Tat auszuüben. Für lange Zeit wurde er immer wieder nächtens von Alpträumen heimgesucht und auch tagsüber riefen ihn seine Geister; doch Amaringo blieb standhaft und widmete sein Leben seit nun an der Kunst und Malerei (Luna / Amaringo 1991:28).

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