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Kultur, Raum, Landschaft. Fachseminar SS 2003 - Elke Mader und Ernst Halbmayer
 
Studierende des Interdisziplinären Lehrgangs für Höhere Lateinamerika Studien
Österreichisches Lateinamerika-Institut
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 up 2 Weltbild, Mythos und Schamanismus
 up 2.1 Schamanische Visionen und Malerei im Amazonasgebiet - Franziska Schmidtkunz
 up 2.1.5 Die Usko-Ayar-Malschule in Pucallpa

2.1.5.1 Zur Person Pablo Amaringo

Pablo Amaringo wurde 1943 in einer kleinen Siedlung namens Puerto Libertad in der Nähe von Tamanco geboren. Die Muttersprache seiner Eltern war Quechua, doch zogen sie ihre 13 Kinder auf Spanisch groß, um ihnen die Integration in die peruanische Gesellschaft zu erleichtern. Viele seiner Vorfahren sind auf indigene Gruppen zurückzuführen: Cocoma, Quechua, Lamista und Piro. Weiters waren und sind einige Vorfahren und Verwandte von Amaringo curanderos oder vegetalistas. Auch Pablos Vater war vegetalista, studierte allerdings gleichzeitig Medizin. Er gab seinem Sohn im Alter von 10 Jahren das erste mal Ayahuasca, weil Pablo damals von großen Angstzuständen geplagt wurde, die Körper seiner Gegenüber und den eigenen nur mehr halb sah und sehr stark abmagerte. Nach neun Tagen war Pablo wieder vollständig gesund. Dennoch gab ihm sein Vater weitere acht mal Ayahuasca, um ihn zu stärken. Zu der Zeit machte Pablo auch seine ersten Visionserfahrungen, allerdings ausschließlich auf Unterstützung seines Vaters. Trotz dieser eigenen Heilerfahrung, stand Amaringo noch lange Zeit dieser spirituellen Heilkraft äußerst kritisch gegenüber und schenkte ihr keinerlei Beachtung (Luna / Amaringo 1991:21f).

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 down 2.1.5.1.2 Warum Amaringo sein Dasein als vegetalista aufgab
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