Die mittlerweile offiziell seit 15 Jahren bestehende Usko-Ayar-Malschule entstand ursprünglich aus einer privaten Initiative von Pablo Amaringo. Dieser begann 1984 damit, Waisen und ausgesetzte Kinder in sein Haus einzuladen, um ihnen die Malerei näher zu bringen. Am 15. Juni 1988 schließlich gaben die Anthropologen Luis Eduardo Luna und Sirpa Rasmussen gemeinsam mit Pablo Amaringo dieser Privatinitiative den rechtlichen Rahmen: Die Malschule „Seele des Prinzen“ (usko bedeutet auf Quechua „spirituell“, „geistig“, „Seele“ und ayar bedeutet „Prinz“) wurde als eine peruanische kulturelle Non Profit Organisation registriert. Bisher haben über 700 SchülerInnen von Pablo gelernt, Bilder aus ihrem Inneren heraus kunstvoll zu Papier zu bringen. Die Malschule soll für die oftmals perspektivenlose Jugend ein Ort darstellen, der ihnen Hoff-nung schenkt und zugleich Schutz bietet (Luna / Amaringo 1991:29; www.sensorium.com/usko/htmls/history.html).
Die in der Usko-Ayar-Malschule produzierten Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen werden seit einigen Jahren nicht mehr nur lokal angeboten, sondern haben bereits internationales Publikum erreicht: Sie werden in Museen, Galerien und in Zusammenhang mit Umweltschutz-Programmen weltweit ausgestellt. Im Internet, beispielweise auf der Homepage der „Electric Gallery“ (www.egallery.com/pablo.html), haben Interessenten und begeisterte AnhängerInnen nicht nur die Möglichkeit, sich die verschiedensten Visionen und Malereien von Pablo Amaringo und sei-nen SchülerInnen anzusehen, sondern auch noch nicht verkaufte Bilder zu erwerben. |