Nachdem das bisherige System der allgemeinen Tauschkreise in Argentinien bereits Ende 2002 zusammengebrochen war, wurde das RGT am 1. Mai 2003 mittels eines umfassenden Programms zur Reaktivierung quasi neu gestartet. Die reformierten Regeln des Netzwerks erlauben in Zukunft nur mehr tatsächlichen Prosumidores die Teilnahme am Tauschsystem. Damit soll der Tendenz entgegengewirkt werden, dass Waren am offiziellen Markt erstanden und im Tauschkreis wiederverkauft werden. Eine Praxis, die ebenfalls zum Kollaps des alten Systems beigetragen hatte, weil damit das Verhältnis zwischen den eingebrachten und erstandenen Mengen an Tauschobjekten massiv aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Der Wertverlust des Créditos wurde mit der Einführung der neuerlichen 1 zu 1 Parität zum Peso aufgehoben. Gleichzeitig wurde mit der Ausgabe der neuen „Währung“- wiederum Créditos, diesmal aber mit umfassenderen Sicherheitsmerkmalen, vergleichbar mit denen einer offiziellen Währung, begonnen (Machado 2003 und PAR 2003c). |