Im Kapitel "Río Grande, Río Bravo" (dem letzten des Buches) läßt Carlos Fuentes eine Reihe von Personen Revue passieren, deren Leben in markanter Weise von Migration geprägt ist. Formal meisterhaft fügt er diese heutigen Grenzgänger in einen an eine mythische Schöpfungsgeschichte erinnernden Text ein, der in poetischer Sprache den Grenzfluss selbst und alle Völker beschreibt, die ihn auf ihren Migrationsbewegungen im Laufe von 30 000 Jahren überschritten haben. Der Roman endet mit den oft (und meist abgewandelt) zitierten Worten: "pobre México, pobre Estados Unidos, tan lejos de Dios, tan cerca el uno del otro". |