Soziale Bewegungen haben in Lateinamerika eine lange Tradition. Ob Stadtteil- oder Landbesetzungsbewegungen, Menschenrechtsbewegungen, Organisationen ethnischer Minderheiten oder die Frauenbewegung – das Netz selbstorganisierter Gruppen und Organisationen wuchs und wächst stetig.
Frauen fühlen sich in Lateinamerika doppelt unterdrückt. Einerseits durch ökonomische Unterschiede, also Reiche versus Arme. Andererseits stellt die Unterdrückung der Frauen durch die Männer ein Problem dar (machismo). Gekämpft werden “muss” also sozusagen gegen die ganze Struktur der Gesellschaft. |