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Internet und Demokratie in Lateinamerika
Cecile Balbous, Daniela Ingruber, Barbara Katschnig, Lisa Ringhofer, Birgit Rys
Interdisziplinärer Lehrgang für Höhere Lateinamerika-Studien
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Indigene Bewegungen going transnational - am Beispiel der ecuadorianischen Indigenenbewegung

Politische und historische Schlüsselmomente haben in den letzten Jahrzehnten nicht nur das internationale Interesse an der ”indigenen Frage” erweckt, sondern viele indigene Gruppen wurden selbst zu sogenannten Netzwerkakteuren. Vor allem wurde das Internet ein unumgängliches Medium sowohl zur Informationsverbreitung der eigenen Kultur und Geschichte als auch als Kommunikationsgrundlage. Im Folgenden wird versucht, einen kurzen Einblick in die Nutzung der Computernetzwerke durch indigene Gruppen zu geben und bedient sich der Frage, wie, zu welchem Zweck und mit welchem Erfolg sich diese indigenen Gruppen der neuen Kommunikationstechnologien bedienen. Warum gerade sie Gruppen für diese Analyse interessant scheinen, liegt vor allem an historischen und sozio-kulturellen Aspekten, da aufgrund der relativen Bedeutungslosigkeit von politischen Landesgrenzen von Indigenen schon seit jeher transnationale Netzwerke gebildet wurden.

Ecuador, dessen indigene Bevölkerung ca. 40% ausmacht, wurde als Schwerpunktland herangezogen, denn wie in der Literatur dokumentiert wird, ist vor allem die indigene Bewegung Ecuadors die systematischste, stärkste und am besten organisierte indigene Rechtsbewegung in der Region (Sieder, 2002).

 down 4.1 Entstehung der indigenen Bewegungen
 down 4.2 "Indigene Frage" im Netz
 down 4.3 Erfolgreiche Vernetzung indigener Organisationen
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