John Bierhorst untereilt in seinen Anthologien der Mythen Nord- und Südamerikas die Erzähltraditionen in „mythologische Regionen“, die auf den Kulturarealen von Julian Steward im Handbook of South American Indians (Steward 1948) aufbauen (Bierhorst 1988).
In einem kleineren Rahmen wird dieses Konzept etwa von Alba Moya verwendet: Sie erstellte einen „mythologischen Atlas“ der indigenen Völker Ecuadors, wobei sich hier die mythologischen Regionen mit „Kulturarealen“ gemäß der ethno-linguistischen Gruppen decken (Moya 1999). Moya stellt in dieser Arbeit Mythen aus den verschiedenen Kulturarealen in ihrem jeweiligen sozialen und symbolischen Kontext vor. |