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Kultur- und Sozialanthropologie Lateinamerikas
Eine Einführung
Univ. Doz. Dr. Elke Mader
Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie
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 up 2 Frühe Ethnographen (1880 - 1940)

2.3 Martin Gusinde

Biographische Skizze

  • geb. 1886 (Breslau) - gest. 1969 (St. Gabriel bei Wien)
  • 1900 Aufnahme ins Missionshaus Heiligenkreuz/Neiße
  • ab 1905 Studium am philosophisch-naturwissenschaftlichem Lyzeum des Ordens S.V.D. in St. Gabriel
  • 1911 Priesterweihe
  • 1912 - 1924 Aufenthalt in Santiago de Chile: Tätigkeit als Lehrer im Ordenskolleg und wissenschaftliche Arbeiten im ethnologisch-anthropologischen Museum mit Max Uhle
  • 1918 - 1923 Vier mehrmonatige Forschungsreisen nach Feuerland
  • 1924 - 1926 Studium der Ethnologie an der Universität Wien unter P. W. Schmidt und P. W. Koppers. Dissertation: „Einige Resultate meiner Expedition durch das Feuerland."
  • bis 1934 Arbeit an dem Verfassen der ersten beiden Bände des Werks „Die Feuerland-Indianer"
  • bis 1949 Weiter Forschungs- und Publkationstätigkeit
  • 1949 - 1957 Professur and der Katholischen Universität in Washington D.C.
  • 1961 Rückkehr nach St.Gabriel bei Wien, Weiter Publikations und Vortragstätigkeit
  • 1969 Stirbt in St. Gabriel

Quelle: Bornemann1970

Martin Gusinde im WWW:

 down 2.3.1 "Urkultur" in Feuerland
 down 2.3.2 Die Feuerlandindianer
 down 2.3.3 Eine Stimme gegen Ausbeutung und Ausrottung
 down 2.3.4 Markus Sturn: Geschlechterbeziehungen und Frauenbild in Martin Gusindes Ethnographien
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