Während Miller und Slater (2000) in erster Linie den kommerziellen Charakter von Websites berücksichtigen, will ich den Schwerpunkt meines Kategorienset auf die "organisatorischen Strukturen" hinter den Websites legen. Unter diesen Strukturen können die diversen Menschen, Vereine und Organisationen verstanden werden, welche die analysierten Websites unterhalten. So kann man etwa Websites, wie Nativeweboder Cultural Survival, hinter denen eine Organisation oder Verein steht, einer Kategorie zuordnen. Hingegen werden Seiten, wie die Tribal Law Intellectual Property Home Page, die weniger aufwendig gestaltet sind, zumeist von Einzelpersonen betrieben.
Nun hängen diese organisatorischen Strukturen aber eng mit finanziellen und kommerziellen Aspekten zusammen. So wird es einer Privatperson nur schwer möglich sein, beispielsweise eine vierteljährlich erscheinende Publikation herauszugeben. Dementsprechend verfügen Organisationen und Vereine über ein größeres Potential auf kommerzieller Ebene Geld zu verdienen. Dies hat wiederum direkte Auswirkungen auf die Gestaltung und den Aufbau der Website. Denn mit Hilfe eines technologisch ausgereiften Webauftritts können neue Unterstützter und Kunden gewonnen, Produkte angeboten und verkauft werden.
Zusammengefasst lassen sich die, in die Analyse aufgenommen, Websites also in die Kategorien: (1) Organisation/Verein und (2) Individuum/Privatperson unterteilen. |