Gegründet wurde die Organisation (http://www.cs.org/newpage/index.cfm) bereits in den 1960er Jahren und zwar von drei Havard Professoren, darunter auch David Maybury-Lewis. Ziel war es Indigene Gruppen vor Zerstörung und Ausbeutung zu schützen. 1982 wurde dann das periodisch erscheinende Journal Cultural Survival Quaterly (http://www.culturalsurvival.org/publications/csq/) gegründet, welches heute, nach eigenen Angaben, das führende Magazin in den USA für indigene Angelegenheiten ist. Mit Hilfe unterschiedlichster Forschungsprojekte, Aktionen und Bildungsprogrammen versucht Cultural Survival auf die weltweite Situation indigener Menschen aufmerksam zu machen:
Currently Cultural Survival is developing new strategies for responding directly to the critical needs of the worlds indigenous populations. It is analyzing and publicizing examples of how indigenous peoples have successfully responded to the serious crisis, as have, for example, the Secoya of Ecuador, the James Bay Cree of Quebec, the Maori of New Zealand or the Bininy of Australia. These case studies are now the central issues of Cultural Survival s research, education and advocacy program. They are discussed in Cultural Survival s conferences, in its publications and on its web site. Above all, they are analyzed by indigenous leaders and specialists as well as by others who have made a special study of the situations of indigenous groups. In this way Cultural Survival seeks to use the resources of the new information age to benefit the indigenous peoples who might otherwise be its victims (http://www.culturalsurvival.org/newpage/about_us/history.cfm) (Stand 13.6.2003).
Cultural Survival ist also bemüht mit Hilfe seiner Website indigene Völker zu unterstützen, da diese sonst Opfer der Informationsgesellschaft werden könnten.
Die Website selbst beinhaltet neben eine Vielzahl an themenrelevanten Ressourcen, welche in drei Regionen, die Amerikas, Afrika und Europa sowie Asien, unterteilt sind, auch eine Suchfunktion. Weiters kann sich der interessierte Besucher über die historische Entwicklung der Organisation, ihre Ziele und Aktivitäten informieren oder Mitarbeiter kontaktieren. Finanziert wird Cultural Survival zu einem Großteil über Spenden und Mitglieder, die für ihren jährlichen Beitrag die Publikationen Cultural Survival Quaterly und Cultural Survival Voices (http://www.culturalsurvival.org/publications/voices/) erhalten. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft kann wahlweise über ein Online-Formular oder via Post erfolgen. Hervorzuheben ist, dass sämtliche Ausgaben von Cultural Survival Quaterly und Cultural Survival Voices kostenlos online gelesen bzw. herunter geladen werden können. Außerdem finden wichtige Ereignisse in den Indigenous Weekly News (http://www.culturalsurvival.org/publications/news/) Erwähnung.
In dem von Miller und Slater (2000) erstellten Stufen- oder Kategorienmodell würde die Website von Cultural Survival am ehesten einem Mischtyp zwischen zweiter und dritter Stufe respektive Kategorie entsprechen. So kann der Benutzer diverse Publikationen online beziehen, sowie sich online für eine Mitgliedschaft anmelden. Anderseits beschränkt sich die Kommunikation zwischen User und Betreiber auf einige E-Mail Adressen. |