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Mais - Ernährung und Kolonialismus in Lateinamerika
a.o. Univ. Prof. Martina Kaller-Dietrich
Institut für Geschichte der Universität Wien
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 up 1 Geschichte und Ernährung

1.3 Kulturpflanze Mais

Multimediale Präsentation zur Bedeutung des Mais bei den Tarahumara in Mexiko

Maiskolben

Der Mais, der in allen Wachstumsphasen gegessen werden kann, kennt keine eigentliche Erntezeit und ist so etwas wie eine natürliche Vorratskammer. Mais ist leicht lagerbar, gut transportierbar, kennt wenig Ernteverluste und ist im Gegensatz zu anderen Getreiden gegen Vögel geschützt. Der Mais nimmt unter den Kulturpflanzen eine Sonderstellung ein. In freier Natur kann er sich nicht reproduzieren, denn die Körner können nicht aus den fest von Lieschblättern umhüllten Kolben ausfallen. Mais ist auf die Vermehrung durch Menschenhand angewiesen und somit eine ausgesprochene Kulturpflanze. Im Vergleich mit europäischen Getreidearten ist der Mais außerordentlich ertragreich, was auf seine biologischen Charakteristika zurückzuführen ist (FAO 1992).

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