Die demographische Entwicklung in Neuengland verlief beeindruckend: 1630 lebten in den vier englischen Kolonien Virginia, Massachusetts, New York und New Hampshire rund 4500 Kolonisten. Bis zum Jahr 1790 war die Bevölkerung auf 3,9 Millionen Personen angewachsen (U.S. Department of Commerce, Bureau of the Census 1975:8). 90 Prozent der Siedler betrieben Landwirtschaft für den Eigenbedarf. Mitte des 19. Jahrhunderts waren es immer noch mehr als 50% der Bevölkerung, die im Primärsektor arbeiteten. In den zwei Jahrhunderten von 1750 bis 1950 hatte sich die Bevölkerung der USA von gut einer Million auf 167 Millionen vervielfacht. Diese Entwicklung kann man zu Recht als die beeindruckenste Bevölkerungsexplosion in der Geschichte bezeichnen (Knolle 1992:93). Aber all diese Menschen mußten ernährt werden, und dazu brauchten sie Land. Die Landreserven der Kolonie lagen im Westen. |