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Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jahrhundert
Ein historischer Überblick
a.o. Univ. Prof. Martina Kaller-Dietrich und Mag. David Mayer
Institut für Geschichte der Universität Wien
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 up 2 Die "Zweite Conquista" – Lateinamerika und seine Die "Zweite Conquista" - Lateinamerika und seine Commodities
 up 2.1 Zucker und Freihandel

2.1.5 Die Plantagenökonomie und ihre Arbeitsverhältnisse

Der Anbau und die Verarbeitung von Zuckerrohr in der Karibik und in Brasilien war in einer spezifischen Produktionsweise organisiert: der Plantage.

Eine Plantage ist eine großflächige landwirtschaftliche Betriebsform in den Tropen und Subtropen, die – meist in Form von extensiven Monokulturen – der Erzeugung pflanzlicher Produkte dient, welche überwiegend für den Export bestimmt sind. Die Plantagenwirtschaft wurde von den Europäern in ihren Kolonien eingeführt. Sie stand im Gegensatz zu den dort üblichen Bewirtschaftungsweisen der lokalen Bevölkerung, die zumeist in Form der Selbstversorgung und auf kleinen Flächen mit wechselnder Bepflanzung durchgeführt wurde. Übliche Anbauprodukte auf Plantagen sind Zuckerrohr, Tabak, Baumwolle, Kaffee, Tee, Kakao, Bananen, Ananas und Kautschuk.

 down 2.1.5.1 Sklavenarbeit
 down 2.1.5.2 Kontraktarbeit
 down 2.1.5.3 Die Plantage als Synthese von Feld und Fabrik
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