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Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jahrhundert
Ein historischer Überblick
a.o. Univ. Prof. Martina Kaller-Dietrich und Mag. David Mayer
Institut für Geschichte der Universität Wien
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 up 4 Soziale Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert
 up 4.3 Die Kubanische Revolution 1959
 up 4.3.6 Die spezifischen Faktoren der Kubanischen Revolution – ein Fazit

4.3.6.2 Ein Fazit der Kubanischen Revolution

Was unterschied die Situation in Kuba?

Welche Faktoren begünstigten und bewirkten einen völlig anderen Ausgang der Entwicklung als in Guatemala?

  • Die Guerilla Castros stand außerhalb der herkömmlichen politischen Eliten, ihre Machtübernahme markierte einen völligen Bruch mit der überkommenen Politik.
  • Die Armee Batistas war zusammengebrochen und zerschlagen – es herrschte 1959 ein politisches Vakuum.
  • Castro verfügte über eine eigene Machtbasis, die Rebellenarmee, die zentrale Positionen des Staates übernehmen konnte.
  • Die Bevölkerung war mobilisiert, aber noch nicht in Massenorganisationen integriert (keine Bremsmechanismen). Sie übte einen stetigen Druck auf die Umsetzung der Reformen aus.
  • Die Konfrontation mit den USA eskalierte schrittweise.
  • Die Hilfestellung durch die UdSSR bot sich an. Damit war das ökonomische Überleben auch nach der Verhängung eines Embargos gesichert.

Von besonderem Interesse ist darüber hinaus ein Vergleich der unterschiedlichen Entwicklungen in Kuba (1959–1961) und Chile (1970–1973)
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