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Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jahrhundert
Ein historischer Überblick
a.o. Univ. Prof. Martina Kaller-Dietrich und Mag. David Mayer
Institut für Geschichte der Universität Wien
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 up 4 Soziale Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert
 up 4.2 Soziale Bewegungen vor 1945
 up 4.2.1 Die Mexikanische Revolution 1910–1917
 up 4.2.1.7 Das Fazit der Mexikanischen Revolution und das post-revolutionäre Mexiko

4.2.1.7.2 Das postrevolutionäre Mexiko 1920 - 1935

Im postrevolutionären Mexiko übernahm die aus dem Norden stammende sonorensische Revolutionselite die Vorherrschaft. Sie gründete ihren ökonomischen Aufstieg zum Teil auf die Übernahme der während der Revolution des Nordens enteigneten Haziendas. Diese waren nicht an die landlosen Bauern verteilt, sondern nur unter staatliche Treuhand gestellt worden. Die Präsidenten Álvaro Obregón und Plutarco Calles entstammten dieser Revolutionselite.

Bis 1935 wurden die in der Verfassung von 1917 angekündigten Sozialreformen kaum umgesetzt. Vor allem die Agrarfrage blieb ungelöst. In den 1920er Jahren kam es zudem zu einer außenpolitischen Wiederannäherung an die USA.

Innenpolitisch vollzog das Regime eine schrittweise Inkorporation der Bauern und Arbeiter, die durch regierungsgelenkte Massenorganisationen an den postrevolutionären Staat gebunden wurden (Gewerkschaft Confederación de Trabajadores de México – CTM, Bauernverband Confederación Nacional Campesina – CNC). Gleichzeitig begegnete das Regime sozialen Bewegungen in Stadt und Land mit Repressionen.

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