General Victoriano Huerta vollzieht einen porfiristischen Staatsstreich. Gegen diesen konterrevolutionären Umsturz formiert sich ein neuerliches und wiederum heterogenes Bündnis. Die Anti-Huerta Front besteht aus: Zapatisten im Süden sowie Villistas und den Truppen Carranzas im Norden. Der bürgerlich-liberale Großgrundbesitzer Venustiano Carranza übernimmt die Führung. Im Plan von Guadelupe wird das Programm dieses Bündnisses formuliert – den Forderungen nach Agrarreform wird darin nur vage entsprochen. Währenddessen vertiefen die regionalen Bewegungen die Revolution. Vor allem im Süden kommt es zu einer vollständigen Umwälzung der Agrarverhältnisse. Im Norden werden die beschlagnahmten Haziendas jedoch nicht verteilt, sondern nur unter staatliche Treuhand gestellt. |