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Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jahrhundert
Ein historischer Überblick
a.o. Univ. Prof. Martina Kaller-Dietrich und Mag. David Mayer
Institut für Geschichte der Universität Wien
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 up 3 Die Weltwirtschaftskrise "1929" in Lateinamerika und die Herausbildung des Populismus
 up 3.2 Die Weltwirtschaftskrise in Lateinamerika
 up 3.2.3 Politische Krisenfolgen – Herausbildung des Populismus
 up 3.2.3.2 Populistische Regime in Südamerika – Peru, Chile, Venezuela und Argentinien

3.2.3.2.1 Luis Sánchez Cerro in Peru (1931–1933)

Seit den 1920er Jahren hatten Massenbewegungen einen stetigen Druck auf die herrschende Eliten aufgebaut. Diese Massenbewegungen sammelten sich einerseits um die populistische Alianza Popular Revolucionaria Americana (=APRA) von Victor Raúl Haya de la Torre und andererseits um die von José Carlos Mariátegui mitbegründete Sozialistische Partei. Die Herausforderung durch diese sozialen Bewegungen führte im Gefolge der Weltwirtschaftskrise zur Etablierung mehrerer Diktaturen. So putschte zwischen 1930 und 1962 fünfmal das Militär. Diktaturen wie jene von Luis Sánchez Cerro (1894–1933), die von 1931 bis 1933 währte, versuchten jedoch auch, sich durch eine entsprechende Reformpolitik eine Basis zu verschaffen.

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