Logo
Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jahrhundert
Ein historischer Überblick
a.o. Univ. Prof. Martina Kaller-Dietrich und Mag. David Mayer
Institut für Geschichte der Universität Wien
Home
Sitemap
Vorherige
Nächste
 up 4 Soziale Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert
 up 4.5 Soziale Bewegungen in Lateinamerika: 1990–2002
 up 4.5.4 El Argentinazo 2001/2002

4.5.4.1 Vom Musterschüler zum Zusammenbruch

Die von 1976 bis 1983 währende Militärdiktatur in Argentinien war von einem offenen Staatsterrorismus gegen alle sozialen Bewegungen gekennzeichnet. Bis zu 30.000 Menschen fielen ihm zum Opfer.

Ökonomisch

vollzogen die Militärs einen Bruch mit der binnenorientierten Industrialisierungsstrategie und setzten auf eine Öffnung der argentinischen Ökonomie gegenüber Auslandsinvestitionen und Importen. Die steigenden Importe führten zu einem wachsenden Handelsbilanzdefizit, dieses wiederum wurde durch eine steigende Auslandsschuld finanziert. Die Verschuldungsdynamik Argentiniens seit 1976 kulminierte im Jahre 2001 in einer Schuldenlast von 160 Mrd. US-Dollar und zog jenen ökonomischen Zusammenbruch nach sich, der den Argentinazo, den Volksaufstand im Dezember 2001 auslöste.

 down 4.5.4.1.1 Freibeuterische Verschuldung
 down 4.5.4.1.2 Von den Strukturanpassungen zum Zusammenbruch
Hilfe Seitenanfang
Home Sitemap Suche Bilder Vorherige Nächste

Letzte Aktualisierung dieser Seite:
Öffne externe Links in neuem Fenster?

© Copyright "Lateinamerika-Studien Online"