Zwischen 1959 und 1961 vollzog sich in Kuba und zwischen Kuba und den USA eine schrittweise Polarisierung, die schlussendlich zur tiefgreifendsten sozialen, politischen und ökonomischen Transformation in der Geschichte Lateinamerikas führte. Fidel Castro Ruz (1926– ), im Jahre 1959 noch ein radikaler Reformer mit bürgerlichem Hintergrund wandelte sich bis 1961 zum Marxisten-Leninisten. In dieser Entwicklung spielten sowohl innenpolitische als auch außenpolitischen Faktoren eine Rolle: |