Der bewaffnete Kampf von städtischen Guerillagruppen begann sich 1964 zu formieren und orientierte sich auch an den Strategien des 1967 in Bolivien ermordeten Kubaners argentinischer Herkunft, Ernesto Ché Guevara. Eine der aktivsten Guerilla-Gruppen nannte sich VAR-Palmares (Vanguarda Armada Revolucionaria - Palmares) - nach dem berühmtesten "Staat" entflohener Sklaven des 17. Jahrhundert, dem Quilombo Palmares.
Die Entführung des US-amerikanischen Botschafters Charles Elbrick im Jahr 1969 durch die Guerilla-Gruppen Ação Libertadora Nacional und MR- 8 ( (Movimento Revolucionário 8 de Outubro) führte zur Zerschlagung der Guerilla. Der Anführer der ALN, Carlos Marighela, wurde 1969 erschossen. Guerillos überfielen Banken, verübten Bombenanschläge, entführten Flugzeuge nach Kuba bzw. entführten Diplomaten, um die Enthaftung von Gefangenen zu erpressen. Die kleinen Guerillagruppen um Marighela dienten der Regierung als Alibi für die Zerstörung studentischer Opposition. |